52 Wochen Zeichnen Challenge
- Woche 1: Gestenzeichnen Menschen
- Woche 2: Grundformen
- Woche 3: Grundformen modifizieren
- Woche 4: Objekte konstruieren
- Woche 5: Mannequinization
Woche 3: Grundformen modifizieren
3. Februar 2026
Sorry für den verspäteten Blogpost, ich hatte am Wochenende leider keine Zeit gehabt den Blog zu schreiben/veröffentlichen. Letzte Woche ging es wieder um Grundformen, aber dieses Mal darum die Grundformen zu verformen und modifizieren. Wozu sollen wir das aber lernen? Alle Objekte bestehen aus den Grundformen: Würfel, Zylinder, Kegel und Kugel aber einfach modifiziert und zusammengefügt. Wenn du lernst, und dir überlegst wie ein Objekt zusammengebaut ist, fällt es dir viel leichter, das Objekt aus dem Kopf zu zeichnen oder auch aus einer anderen Perspektive zu zeichnen.
Subtrahieren
Hier schneidest du Formen aus einer anderen Form raus. Bei meinen Übungen habe ich die ausgeschnittenen Formen bewusst im gleichen Winkel wie das Hauptobjekt gezeichnet, also mit parallelen Kanten. In der Realität ist das meistens auch so: ein Fenster in der Wand, eine Türe im Zimmer, Fächer im Bücherregal, die Kanten verlaufen meistens parallel zum Objekt selbst.
Addieren
Genau das Gegenteil vom Subtrahieren, du möchtest eine Form zur Basisform hinzufügen. Stell dir vor, du möchtest eine Garage neben deinem Haus zeichnen, oder einen Balkon an deinem Haus. So gut wie jedes komplexe Objekt lässt sich in addierte Grundformen zerlegen. Am Anfang zeichne die Grundform und füge mehr und mehr Formen hinzu. Später probier es direkt zu zeichnen.
Intersection
Damit hatte ich letzte Woche am meisten Probleme gehabt. Vor allem bei runden Objekten. Wie dem Zylinder oder der Kugel. Mein Vorgehen: ich habe die Formen übereinander gezeichnet und dann entschieden, wo die Intersections sind und wie sie aussehen, wenn sie zusammengefügt sind. Ich kann dir hierfür die Webseite eyes.training empfehlen, die haben mehrere Objekte mit verschiedenen Intersections. Oder wenn du dich mit dem Programm Blender auskennst, kannst du dort die Formen auch zur Hilfe darstellen. Falls du andere gute Ressourcen hast, lass es mich wissen. Ansonsten musst du einfach ausprobieren.
Verformen
Formen müssen nicht immer einfach nur starr sein, sondern können auch organischer sein. Sie können gestreckt, gestaucht, gebogen oder auch verdreht werden. Wenn du die Linien immer nur perfekt gerade zeichnest, wirken sie schnell steif und nicht mehr organisch, was du z.B. bei Mensch und Tier nicht haben möchtest. Bei Robotern oder Hardsurface-Objekten wie Häusern und Möbeln kann das aber genau richtig sein.
Nächste Woche setzen wir das Gelernte in die Praxis um. Wir konstruieren Objekte aus Grundformen, das wofür wir die letzten Wochen geübt haben.
Hast du Fragen zur 52 Wochen Challenge?
Schreib mir an [email protected] – ich versuche dir so schnell wie möglich zu helfen.